Pipe

Pipe - Herzog & de Meuron

Pipe

design Herzog & de Meuron, 2002

Entworfen von den renommierten Architekten Herzog & de Meuron verkörpert Pipe eine raffinierte Verbindung von innovativer Bürobeleuchtung und außergewöhnlichem Design. Zielsetzung der Entwickung war es, durch den Einsatz von innovativen Werkstoffen eine optimale Synergie der funktionalen und ästhetischen Eigenschaften sowie eine maximale Lichtausbeute zu erzielen. Die Dark Light Optik sowie die kleinen Löcher des Aluminiumreflektors lassen das Licht in kleinen Bündeln austreten. Je nach Anforderung an die Beleuchtung kann ein indirektes und gestreutes oder ein direktes, gezieltes Licht geschaffen werden.

Rahmen aus flexiblem Stahlrohr, das mit transparentem Plastiksilikon überzogen ist und in einen kegelförmigen Schirm übergeht. Schale aus transparentem Polycarbonat mit Soft-Touch-Lackierung, transparente Linse, Innenreflektor aus Aluminium mit kleinen Löchern. Sockel aus lackiertem Zamak.

Auszeichnungen:

  • Pipe:
    • 2006 red dot product design award best of the best, Essen
    • 2008 Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, Frankfurt
  • Pipe sospensione:
    • 2004 Compasso d’Oro / A.D.I. Mailand (Italien)
    • Intel Design 2003 Categoria Design “Augusto Morello” S, Selezione alla III edizione 2003, Mailand (Italien)
    • 2004 Design Plus, light + building, Frankfurt am Main

Ausstellungen:

  • Design Collection of the Museum of Modern Art, New York (US)

design Herzog & de Meuron

Jacques Herzog und Pierre de Meuron studierten gemeinsam mit Aldo Rossi von 1970 bis 1975 Architektur an der ETHZ (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich).

Im Jahr 1978 gründeten sie das Architekturbüro Herzog & de Meuron in Basel, das heute von fünf Senior-Partnern (Jacques Herzog, Pierre de Meuron, Christine Binswanger, Ascan Mergenthaler und Stefan Marbach) geführt wird. Ein internationales Team von weiteren 34 Teilhabern und rund 300 Mitarbeitern arbeitet an Projekten in Europa, Nord- und Südamerika und Asien. Das Büro hat seinen Hauptsitz in Basel und besitzt Zweigstellen in Hamburg, London, Madrid und New York.

Herzog & de Meuron haben sich durch ein breites Spektrum an internationalen Bauvorhaben und großen städtebaulichen Projekten einen Namen gemacht. Viele ihrer Arbeiten sind weithin bekannte öffentliche Einrichtungen, wie z. B. die Elbphilharmonie in Hamburg, das Nationalstadion in Peking oder die Allianz Arena in München. Der Umbau der Tate Gallery of Modern Art in London zählt zu den bekanntesten Museums-Projekten des Büros. Die Architekten haben jedoch auch herausragende Privatbauten geplant, darunter Apartmenthäuser, Bürogebäude und Fabriken.

Jacques Herzog und Pierre de Meuron haben seit 1994 eine Gastprofessur an der Harvard University in Cambridge sowie seit 1999 eine Professur an der ETH Studio Basel und der ETH Zürich inne.

Das Büro wurde mit zahlreichen internationalen Architekturpreisen ausgezeichnet, unter anderem 2001 mit dem renommierten „Pritzker Architecture Prize“ (USA), 2007 mit der „RIBA Royal Gold Medal“ (UK) und dem “Praemium Imperiale“ (Japan).