Prometeo

Prometeo - Aldo Rossi

Prometeo

design Aldo Rossi, 1996

Prometeo basiert auf der Metamorfosi Lichttechnologie, die von der positiven Wirkung von Farben auf den menschlichen Organismus ausgeht. Durch seine einzigartige Lichtwirkung wird Prometeo zur Quelle der Entspannung.

Drei Strahler mit dichroitischem Filter in den Grundfarben Rot, Blau und Grün erschaffen zahlreiche farbige Lichtstimmungen. Über ein viertes Element wird Weißlicht erzeugt. Die Lichtstimmungen sind über eine Fernbedienung steuerbar. Das intelligente Licht weiß sich den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. Unzählige Farbkombinationen eröffnen eine neue Dimension zeitgemäßer Architektur.

Leuchtenkörper aus mattlackiertem Stahl, Schirme aus opalem Methacrylat.

design Aldo Rossi

Aldo Rossi, geboren 1931 in Mailand und gestorben 1997 ebenfalls in Mailand, war einer der richtungsweisenden Architekten und Designer des 20. Jahrhunderts.

In den 1950er Jahren studierte er am Politecnico in Mailand Architektur. Währenddessen arbeitete er als freier Mitarbeiter bei der Architekturzeitschrift Casabella Continuità, bei der er nach seinem Studium im Jahr 1959 als Redakteur fest angestellt wurde.

Er lehrte als Professor an zahlreichen Universitäten, wie am Politecnico Mailand, an der Universität IUAV Venedig, an der Cooper Union University, am Institute for Architecture and Urban Studies, an der Harvard sowie auch an der Yale University.

Er plante zahlreiche öffentliche sowie private Projekte, wie beispielsweise die öffentlichen Gebäude in Fontivegge- Perugia und Borgoricco (1989), den Umbau des Theaters Carlo Felice in Genua, die Erweiterung des Flughafens Milano-Linate (1993) sowie den Umbau des Theaters „La Fenice” in Venedig. Gleichzeitig verschaffte er sich im Ausland mit Projekten wie dem Straßenblock zwischen der Kochstraße und der Friedrichstraß in Berlin (1981), dem Hotel „Il Palazzo” in Fukoka (1989) und dem Bonnefanten Museum in Maastricht (1994) Anerkennung.

Als Historiker und Architekturtheoretiker arbeitete er unter anderem mit Journalen wie Casabella Continuità, Società und Il Contemporaneo zusammen und war Herausgeber der Bücher „Architettura della città“ (1966) sowie „Eine wissenschaftliche Biographie“ (1984). Außerdem hat er den Film „Ornamento e delitto“ gedreht und den internationalen Architekturbereich der Mailänder Triennale (1973) sowie den Architekturbereich der Biennale in Venedig (1983) geleitet. Als Architekt und Forscher erhielt er 1979 den Titel Accademico di San Luca. 1990 erhielt er den Pritzker-Preis und 1991 die Thomas-Jefferson-Medaille für Architektur.

Aldo Rossi ist auch für seine Arbeit als Industrie- und Leuchtendesigner weltweit bekannt. Er entwarf für renommierte Unternehmen wie Artemide, Alessi, Longoni, Molteni und Unifor. Als Künstler schuf er u.a. das Teatro del Mondo, das sich 1979 anlässlich der Theater- und Kunst-Biennale in Venedig präsentierte, sowie das Sandro-Pertini-Monument (Mailand, 1990).