Meine Tolomeo Story

Peter Schmucker

„Meine persönliche Artemide Geschichte beginnt …

… nicht mit der Tolomeo, sondern einer Tizio. Ein Geschenk meines Vaters und seit ich denken kann in meinem Leben. Wenn ich mich richtig erinnere, ist die Tolomeo Ende der 80er Jahre in die Fußstapfen der 1972 designten Tizio getreten. Was ich gleich an dieser Leuchte mochte, ist die klare Funktionalität und ihre ehrliche Materialität. Ich schätze logisches, funktionales Design sehr und ich finde, an ihr ist wunderbar ablesbar, wie sie funktioniert. So gesehen ist es kein Zufall, dass sie sich in unserem Büro zur Standardleuchte an über 60 Arbeitsplätzen entwickelt hat. Nicht nur aufgrund ihres Designs, sondern auch wegen der Qualität des Lichts.

Die erste Tolomeo, die ich mir dann zu Studentenzeiten gekauft habe, war eine Mega Terra, kurze Zeit später eine Tolomeo Decentrata, eine Deckenleuchte mit Pergamentschirm. Die Funktion war überzeugend – dank des Gelenkarms konnte ich sehr gut den im Raum versetzt stehenden Esstisch beleuchten. Viele Jahre später habe ich mein Privathaus ausschließlich mit Leuchten von Artemide ausgestattet und auch hier ist die Tolomeo in verschiedensten Ausführungen zum Standard geworden. Ich hätte nicht geglaubt, dass Artemide es möglich macht, aber wir haben die Lampenschirme der Faretto in meiner Wunschfarbe Weiß erhalten: Ich besitze also echte Tolomeo-Unikate! Im Büro war die Tolomeo immer generationenübergreifend konsensfähig – bis auf die Tolomeo XXL. Mein Seniorpartner Andreas Schmucker wünschte sich, die Decke seines Büros frei von Installationen zu halten und schlug vor, diese überdimensionale Variante zu installieren. Ich empfand diese Lösung als nicht angemessen, nicht ernsthaft genug und habe mich damit erst einmal schwer getan. Aber vier Jahre später kann ich sagen: Sie löst die gestellte Aufgabe perfekt und inzwischen amüsiert es mich auch, dass einem immer wieder der Maßstab verloren geht – zwischen der XXL und der kleinen Tolomeo auf dem Schreibtisch. Am schönsten aber finde ich an ihr: Die Leuchte steht in unserem Büro am Rheinufer im siebten Stock und von den vorbeifahrenden Schiffen betrachtet bietet sie einen großartigen Anblick.”

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